Thomas Arculeo / Séh-Shéh-yen-Goh

Geboren 1957 in Heidelberg (D) als Sohn des hoch angesehenen Paares Hupp der nordamerikanischen Haudenosaunee (Iroquois), wuchs er 17 Jahre lang inmitten seines Volkes auf. Zeitgleich zu dem intensiven Training in der Lebensschule seiner indigenen Abstammung, lernte er sieben Jahre lang mit seinem 74 Jahre alten Lehrer in Shaolin und Medical Qi-Gong. Im Lauf der Zeit weitere Lehrer aus Indien, Peru und Nigeria. Später kamen neben Job und Familie Hochschulstudien der Medizin und Psychologie, Einsätze als Streetworker in NY City und weltweit.. Seit 27 Jahren in Österreich lebend, seither Tätigkeiten bei Caritas als Kreativtrainer, Gastlektorate an Hochschulen, Musiker (Percussion), Kunsthandwerk (Schnitzen) und Marktfahrer, als Berater involviert in diverse regionale Projekte (steirisches Vulkanland, Schiltern und Rastenberg im Waldviertel, auf der Leppen in Kärnten, etc.)

Seit Jänner 2018 lebt und arbeitet Thomas in Kautzen im Oberen Waldviertel. Seine Anwesenheit bringt mehr Frieden, Freude und Hoffnung in das Gemeinschaftsleben. Die Resilienz ist sein ständiger Begleiter und er wird nicht müde, sich voll und ganz für sein Lebensziel einzusetzen. Dabei ist sein Gegenüber stets der erste Fokus und oberste Priorität. Die school of earth medicine ist eine starke Teilvision der Geschehnisse in unserem schönen Rosental, die Wanderstation am Taxenbach dessen erstes „Gebäude“, entstanden durch bloße Eigeninitiative und Materialien vor Ort, in dem die Freilernergruppen des Tals und die Nutzung als Gemeinschaftshaus vorgesehen ist.

Sassafras Workshop

Lerne das original Rootbeer Rezept kennen

Zielgruppe: Stillende, Wechseljahre
allgemeine hormonelle Unausgeglichenheit
auch für Männer wohltuend, entspannend und Klarheit bringend.

Der Sassafrasbaum oder Fenchelholzbaum (Sassafras albidum) ist mehreren indigenen Völkern der nordamerikanischen Ostküste (Choctaws, Delawares, Arkansas-Stämme, Houmas, Louisiana-Stämme, Creeks, Seminolen, Ojibwas, Irokesen, vgl. Heinz J. Stammel „Das Heilwissen der Indianer“, S. 307, 1. Aufl.) als Heilpflanze bekannt.

Jahrtausende lang wurden damit viele Frauenleiden behandelt, als sie im 17.Jhd. die Franzosen zu schätzen lernten in ihren breiten Einsatzmöglichkeiten in ihren Lazaretten.Nach anfänglichem umfangreichen Export (Europa) und dessen exzessiv anmutendem Verbrauch wurde zunehmend vor der Pflanze gewarnt (mutmaßlich durch den überdosierten Einsatz) sodass sie heute als Heilmittel zurück zu ihren Ursprüngen ging. Die wenigen Kräuterfrauen (grandmothers) wissen bestens Bescheid, in Europa jedoch in Verruf geraten. Für den Deva der Pflanze ein wahrer Segen, das große Abholzen hat aufgehört… Er gehört zu den Lorbeergewächsen, hat drei verschiedene Blattarten und unendlich verschiedene Farben und Qualitäten.Manche von ihnen erinnern an das Feigenblatt, während ihre Frucht eher an die Frucht des Zimtbaumes erinnert. Ein Zauberbaum; eingesetzt werden alle Pflanzenteile zu unterschiedlichen Zwecken.

Sassafras öffnet ein uraltes Feld des Vertrauens und der Familie/Gemeinschaft. Willkommen sind alle Menschen, die ein großes Bedürfnis nach Selbsterfahrung haben, tief im Herzen, an einem in die Natur verwobenen Rückzugsort für sich und ihre Schützlinge. Vor Allem Stillende und Junge Frauen, Frauen im Wechsel. Der irokesische Medizinmann ist traditionell durch die Großmütter und Medizinmänner in die Frauengeheimnisse eingeweiht. Der Raum wird von ihm und den anderen anwesenden Männern geschützt und begleitet. Die Rinde und Wurzeln werden als Tee aufgekocht und dienen dem hormonellen Ausgleich, wodurch auch die Stimmung positiv und sanft beeinflusst wird.

INDIGENOUS EUROPE 2019

Die Irokesen sind seit je her politisch äußerst engagiert. Bevor ein Irokese in die Politik gehen kann, muss er sich selbst geheilt haben und mannigfache Lehren und Studien bewältigt haben. So ist bei den Irokesen das Amt des Chief, von Diplomaten und Beratern ausschließlich besetzt von spirituell und heilerisch gebildeten Menschen. Seit weit über 200 Jahren in Europa physisch anwesend, sind Irokesen als Diplomaten zwischen den Kulturen an Königshäusern und im Verdeckten mit Regierungsmitgliedern tätig gewesen.

Vor ca. dreißig Jahren (Oktober 1986) gab es in Hunter Mountain/New York State ein Konzil der Ältesten von über 60 Indigenen Nationen samt deren Spiritual Leaders und Grandmothers, in welchem die Frage in den Raum gestellt wurde, wer nach Europa gehen wolle. Vorerst meldete sich niemand, da Europa in diesem Rahmen ein äußerst heikles Terrain war. Nach Gesprächen mit den Grandmothers entschloss sich schließlich Thomas, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Seit damals ist es Thomas‘ ambitioniertes Ziel, das indigene Bewusstsein in Europa zu erwecken und den Boden für dieses Erwachen vorzubereiten.

Thomas kam im Jahr 1992 am heutigen Seedcamp zu der Ehre, einen Steinkreis mit dem verstorbenen Manfred Stein sen. auf der heute „Agora“ genannten Wiese zu setzen. In den Folgejahren setzte er mehrere weitere Steinkreise und erschuf Baumkreise zusammen mit den Menschen, die davon begeistert waren, ihren Platz für das Herstellen dieser feinstofflichen „Ankerpunkte“ zur Verfügung zu stellen. (Bad Pirawarth, Bad Waltersdorf, Kittenberger Erlebnisgärten in Schiltern, Burg Rastenberg, Irschen in Kärnten). Diese Plätze sind Symbole für Regionale Entwicklungskonzepte auf der feinstofflichen Ebene und enthalten eine riesige Menge an Informationen, welche die Empfänger dieser Schwingungen als „Ideen“ oder „Visionen“ wahrnehmen können.

Am Tree of Life 2018 verkündete er öffentlich die Bewegung „Indigene Europa“ . Ein Jahr später zeigte sich, dass dieser Samen auf fruchtbaren Boden gefallen war. Die Verbindung mit Dani, Viki und Michael, die unabhängig davon ihrerseits auch bereits seit einiger Zeit an eigenen Konzepten gearbeitet hatten, hat die Idee zu einem Gathering der Indigenen Europas erschaffen. Im August des gleichen Jahres gründete unabhängig davon in Holland eine Gruppe Frauen den „Sacred Circle of Indigenous Women of Europe“, in Zusammenarbeit mit der Organisation Four Worlds, dessen Mitbegründer Oren Lyons, Thomas‘ (Stammes)Chief ist, was ein weiteres starkes Zeichen dafür ist, dass die Indigenität in Europa voanschreitend ist.

Thomas bringt uns die großartige Neuigkeit, dass diese gemeinsame Vision eines neuen Miteinander, unserer aufkeimenden Europäischen indigenen Kultur auf politischer Ebene über die UNESCO seit Jahrzehnten vorbereitet wird. Das Bekenntnis zur Indigenität in Europa hätte weltpolitische Ausmaße, von der nicht nur wir als Europäer, sondern die gesamte Indigene Weltbevölkerung in fundamentalem Ausmaß profitieren würde.

… and why we are here (Worte von Thomas)

Kurse Workshops und Bildung… Wir „Elders“ vermitteln ein gelebtes Bewusstsein in Verbundenheit mit allen Naturkräften, die immer überall bereit sind uns zu dienen… jedoch nur, wenn ihr bereit seid, dieses Erwachen verantwortlich anzunehmen… Jedes Geschöpf hat seine Position im Ganzen, nur um dem Ganzen zu dienen… Automatisch passiert dieses Wunder, wo plötzlich das Gefühl absoluter Geborgenheit im tiefsten Inneren euer Wesen übernimmt… Eins zu sein mit der Natur in ihrer Ganzheit… dies passiert nur dann wenn du bereit bist, viele Konditionierungen aufzugeben und den Schritt zu gehen, den Mutter Erde für dich bereitgestellt hat… ob „Visionssuche“ oder Innere Reise, es geht um euren inneren Wesenskern, der neu erwacht… wie ein kleiner Samen, wenn er keimt. Wir Ältesten aus der globalen Indigenen Community haben uns entschlossen, standhaft in Europa Plätze zu besetzen, wo die Natur voll intakt ist.. sodass wir euch begleiten und beraten können… Hier zu sein ist wertvoll für eure Entwicklung als Europäische Indigene Bevölkerung… Schritt für Schritt wächst es in dir…. wir Ältesten sind nur Begleiter.. wir stehen bei euch, neben euch… nicht als Führer oder Leader… sondern als Begleiter…. Indigen zu sein ist einer der tiefsten Innerlichen Prozesse eines Individuum, das als Teil eines Ganzen mitwirkt… Wir sind nur Begleiter von einem sehr alten und unter schwersten Bedingungen behüteten Wissen…

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